30. November 2025
Wie wir den Ausschreibungsprozess messbar verändern
Henri Landwehr (Founders Associate bei Scelion)
Öffentliche Ausschreibungen sind ein Milliardenmarkt - und gleichzeitig für viele Unternehmen ein mühsames Nebenprojekt. Portale wechseln, Regeln unterscheiden sich, Unterlagen sind komplex, Fristen streng. Das Ergebnis: hoher Aufwand, viele Fehlerquellen, verpasste Chancen.
Öffentliche Ausschreibungen sind ein Milliardenmarkt - und gleichzeitig für viele Unternehmen ein mühsames Nebenprojekt. Portale wechseln, Regeln unterscheiden sich, Unterlagen sind komplex, Fristen streng. Das Ergebnis: hoher Aufwand, viele Fehlerquellen, verpasste Chancen.
Scelion setzt genau hier an: als zentrale, KI-gestützte Plattform für öffentliche Aufträge in der DACH-Region.
Eine Plattform statt Portal-Dschungel
Statt täglich durch zahlreiche Vergabeportale zu klicken, bündelt Scelion die Ausschreibungen der DACH-Region an einem Ort:
über 20.000 Live-Ausschreibungen
Ausschreibungen aus über 220 Portalen zentralisiert auf einer Plattform
semantische Suche, die Inhalte versteht, statt nur Schlagwörter zu matchen
Für Unternehmen bedeutet das: Es ist nicht mehr entscheidend, wo ein Auftrag veröffentlicht wurde. Entscheidend ist nur noch, was angeboten wird - Scelion findet passende Verfahren automatisch und spielt sie direkt ins System.
Der Prozess mit Scelion - von der Suche bis zum Zuschlag
Suchen: Relevante Ausschreibungen in Sekunden
Mit der semantischen Suche werden alle angebundenen Portale parallel durchsucht. Ausschreibungen, die inhaltlich passen, erscheinen in einem zentralen Feed, können gefiltert, gespeichert und per Benachrichtigung verfolgt werden.
Effekt: Unternehmen sparen bis zu 80 % Zeit bei der Recherche, weil manuelle Portal-Routinen wegfallen und relevante Verfahren schneller sichtbar werden.
Qualifizieren: Schnell erkennen, welche Verfahren wirklich passen
Der nächste Engpass im klassischen Prozess: Qualifizierung. Scelion liest Bekanntmachungen und Unterlagen aus und bereitet zentrale Informationen strukturiert auf:
Verfahrensart, Schwellenwert, Laufzeit
Fristen und Abgabemodalitäten
Eignungs-, Referenz- und Umsatzanforderungen
Diese Punkte werden mit dem hinterlegten Unternehmensprofil abgeglichen. So lässt sich schnell erkennen, ob ein Verfahren grundsätzlich geeignet ist – ohne alle Dokumente Seite für Seite lesen zu müssen.
Effekt: Die Qualifizierungsphase wird im Schnitt rund 60 % schneller – aus stundenlangen LesemarathAngebot erstellen: Fehler reduzieren in formalen Minenfeldern
Wenn eine Ausschreibung grünes Licht bekommt, unterstützt Scelion bei Angebot und Einreichung:
zentrale Ablage sämtlicher Unterlagen und Versionen
Angebotsbausteine und Standardtexte können wiederverwendet werden
Formulare werden mit Stammdaten automatisch vorbefüllt
Vollständigkeit und Fristen werden systematisch geprüft
Im Dokumenten-„Tresor“ liegen Zertifikate, Abschlüsse, Referenzen und weitere
Nachweise zentral – inklusive Erinnerungen vor Ablauf. Diese Daten lassen sich gezielt in Angebote ziehen, statt sie immer wieder neu zusammensuchen zu müssen.
Effekt: Formale Fehler, die zu Ausschluss oder Wertungsminderung führen, lassen sich drastisch reduzieren - Erfahrungswerte sprechen von bis zu 99% weniger fehlerbedingten Verlusten.Tender-Management: Transparenz für das gesamte Team
Scelion ist nicht nur Suchmaschine oder Dokumentenablage, sondern ein Workspace für alle Beteiligten:
Überblick über alle laufenden und geplanten Ausschreibungen
klare Zuständigkeiten und Aufgaben je Tender
Statusanzeigen von „Idea“ bis „Submitted“
einheitliche Arbeitsweise über Vertrieb, Fachbereiche und Management hinweg
Damit wird der Ausschreibungsprozess vom Einzelkämpfer-Setup zu einem skalierbaren, wiederholbaren Workflow über alle Unternehmensbereiche.
Harte Effekte auf einen Blick
Zusammengefasst bringt der Einsatz von Scelion drei zentrale Hebel:
Mehr Geschwindigkeit
>25.000 Live-Ausschreibungen, >220 Portale auf einer Plattform
bis zu 80 % weniger Zeit in Suche und deutlich schnellere Qualifizierung
Weniger Risiko
strukturierte Prozesse statt E-Mail- und Excel-Chaos
bis zu 99 % weniger formale Fehler bei der Angebotserstellung
Mehr Chancen
mehr passende Verfahren im Blick
mehr Zeit für Inhalte und Strategie statt für manuelle Routinearbeiten
Sicherheit & Compliance inklusive
Weil es im öffentlichen Auftragsgeschäft um sensible Daten geht, ist die Plattform in Deutschland gehostet und vollständig DSGVO-konform. Kundendaten werden laut Anbieter nicht zum Training von KI-Modellen verwendet.
Zudem unterstützt Scelion eForms und nationale wie EU-Formulare, sodass die Anforderungen der Vergabestellen sauber abgebildet werden können.
Für Einsteiger und etablierte Tender-Teams
Scelion adressiert unterschiedliche Reifegrade im Ausschreibungsgeschäft:
Pionier - Unternehmen, die erste öffentliche Aufträge gewinnen wollen, ohne Vorerfahrung.
Professional - Teams, die regelmäßig an Ausschreibungen teilnehmen und ihren Prozess skalieren möchten.
Enterprise - Organisationen mit komplexen Strukturen, mehreren Abteilungen und hohen Volumina.
Gemeinsam ist allen: Öffentliche Ausschreibungen sollen kein bürokratischer Ausnahmezustand mehr sein, sondern ein professionell gemanagter Vertriebskanal.
Fazit
Scelion verschiebt den Fokus im Ausschreibungsprozess: weg von Portal-Hopping, Dokumentensuche und Fehlerangst - hin zu strategischer Auswahl, inhaltlich starken Angeboten und klaren Prozessen.
>25.000 Live-Ausschreibungen
>220 Portale auf einer Plattform
bis zu 80 % weniger Zeitaufwand bei Suche und Qualifizierung
bis zu 99 % weniger formale Fehler
Für Unternehmen, die öffentliche Aufträge ernsthaft als Wachstumstreiber nutzen wollen, ist das der Unterschied zwischen „wir versuchen es gelegentlich“ und einem skalierbaren, datengetriebenen Tender-Management.
